Kommunikation der SODK: Themenschwerpunkt setzen, flexibel bleiben
Kommunikation macht die Arbeit und die Themen der SODK sichtbar. Sie schafft Orientierung für Fachpublikum, Politik und Öffentlichkeit und zeigt die sozialpolitischen Themen immer auch mit Blick auf die Menschen, die davon betroffen sind. Die SODK kommuniziert kontinuierlich über ihre Tätigkeiten und setzt dabei auf verschiedene Kommunikationsinstrumente.

Die nationalen Aktionstage Behindertenrechte aus dem Vorjahr ebneten den Weg, die Kommunikation der SODK neu zu denken. Das Ziel dabei lautete, dieie Aktivitäten der SODK kommunikativ zu stützen und nachhaltige Kanäle und Kommunikationsinstrumente zu schaffen, die für die vielfältigen Themen der SODK adaptierbar sind. Das GS SODK verfügt über eine abgestimmte «Klaviatur» an Kommunikationsinstrumenten, die flexibel einsetzbar sind und in den vielfältigen Themenfeldern genutzt werden können. Ein Schwerpunktthema und das dazu entwickeltes Kommunikationskonzept geben jeweils die Stossrichtung vor: 2025 das Thema Familienarmut (siehe auch Artikel Schwerpunkt). Das Konzept stellt sicher, dass die Projekte im Bereich Kommunikation wirkungsorientiert und ressourceneffizient umgesetzt werden. Das Generalsekretariat wird dabei durch den ehemaligen Mitarbeiter Yves Staudenmann extern unterstützt.
Der Mensch im Fokus
Die Themen der SODK sind unmittelbar mit Menschen, ihrem Umfeld und ihren Entfaltungsmöglichkeiten verbunden. Dies widerspiegelt sich auch in der Kommunikation: Immer sollen auch Betroffene zu Wort kommen.
Im Fokus Familienarmut konnten in Zusammenarbeit mit «das Magazin» vier Porträts von Menschen gezeigt werden, die von Armut betroffen sind.
Gute Kommunikation macht Sozialpolitik verständlich. Sie zeigt, wofür wir uns einsetzen und vor allem: für wen. Indem wir unsere Themen nah an den Menschen vermitteln, stärken wir die Wirkung der SODK weit über die Konferenz hinaus.Gaby Szöllösy, Generalsekretärin SODK
LinkedIn: Reichweite und Vernetzung
Der LinkedIn-Kanal hat sich als wichtiges Instrument für den Austausch mit Fachpublikum, Partnerorganisationen und Öffentlichkeit etabliert. Das GS SODK betreibt einen LinkedIn-Account, dem Ende 2025 rund 1’500 Follower folgen und ihre Inhalte rege teilen.
Die Beiträge fördern die Vernetzung zwischen Kantonen, Fachstellen und Institutionen und erhöhen die Sichtbarkeit der SODK. Der Themenschwerpunkt ist dabei jeweils nur ein Pfeiler der Redaktionsplanung. Der LinkedIn-Kanal bietet Einblicke in Projekte und Veranstaltungen aus den unterschiedlichen Fachbereichen der SODK.
Blogbeiträge
Fachpersonen bringen ihre Expertise in Blogbeiträgen ein. Dieses Format ermöglicht vertiefte Einblicke und fördert den fachlichen und sachlichen Diskurs.
Die Blogs werden redaktionell bearbeitet und leserfreundlich gestaltet, mit dem Ziel, komplexe Inhalte verständlich zu machen und so der Öffentlichkeit einen Mehrwert zu bieten.
SODTalK
Das hauseigene Gesprächsformat «SODTalK» hat zwei Marker gesetzt. An der Jahreskonferenz in Charmey (FR) fand ein Gespräch von Nicola Forster und Dr. Isabel Z. Martínez zum Thema «Vererbt sich Familienarmut» statt. Nach Veröffentlichung des Armutsmonitorings im November sprach Generalsekretärin Gaby Szöllösy mit Claudia Schwarz Farhat über ihre Erfahrungen in materieller Armut.
Die Talks finden sich als Podcast auf der Webseite der SODK und stehen zwecks Barrierefreiheit und Mehrsprachigkeit jeweils auch als Leseversion in Deutsch und Französisch zur Verfügung.
Weiterentwicklung
Die Anforderungen an die Kommunikation der SODK bleiben hoch. Sozialpolitische Themen sind komplex, gesellschaftlich relevant und oft erklärungsbedürftig. Umso wichtiger ist es, Inhalte klar und zielgruppengerecht aufzubereiten. Nebst den planbaren Kommunikationsaktivitäten braucht es Flexibilität, um im Alltag rasch kommunikativ reagieren zu können. Die Medienarbeit nimmt dabei einen grossen Teil ein.
2026 liegt der Fokus auf der Weiterentwicklung der Kommunikation und der Wirkungsmessung. Der LinkedIn-Account soll kontinuierlich weiterbespielt und Synergien zwischen Projekten und Partnerorganisationen sollen systematisch genutzt werden. Gleichzeitig investiert das GS SODK in die Barrierefreiheit, damit die Informationen der SODK möglichst viele Menschen erreichen.
Ziel ist eine Kommunikation, die nicht nur informiert, sondern Orientierung bietet und die Arbeit der SODK nachhaltig sichtbar macht.