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Quartal","https://ch-sodk.s3.amazonaws.com/media/report/2025/landscape_1.jpg","Der Vorstand der SODK tauscht sich an seiner ersten Sitzung unter anderem mit dem neuen Staatssekretär für Migration, Vincenzo Mascioli, aus. | Im Bundesasylzentrum Zürich findet ein Workshop zur Neulancierung der Gesamtstrategie Asyl statt, die auch an der Präsidienklausur der interkantonalen Konferenzen Thema ist. | Eine Delegation der SODK trifft sich mit den Bundesräten Cassis, Parmelin und Jans zum Europadialog, wo Nutzen und Risiken der Bilateralen III diskutiert werden. | Am Stammtisch der Kantone üben die Regierungsmitglieder Kritik am Sparprogramm des Bundes. | Mathias Reynard, Präsident SODK, vertritt vor dem Parlament die zustimmende Position zur Revision des Behindertengleichstellungsgesetzes.",{"uuid":87,"period":88,"period_display":89,"title":90,"image_url":91,"content":92},"ab703bf4-257d-491c-bebe-d883e85028f5","Q2","Quartal 2","2. Quartal","https://ch-sodk.s3.amazonaws.com/media/report/2025/landscape_adjusted_2.jpg","Der SODK ist ein Anliegen, dass erstmalige Schuldner eine zweite Chance erhalten. Darum befürwortet sie vor der Rechtskommission des NR die Revision des Schuldbetreibungs- und Konkursgesetzes (SchKG). | Die Plattform Kinder- und Jugendförderung erörtert neue Formen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. | Die Mitglieder der SODK treffen sich in Charmey (FR) zur Jahreskonferenz, die sich dem Thema Familien- und Kinderarmut widmet. Sie fällen den Grundsatzentscheid, künftig für armutsbetroffene Kinder einen Zuschlag von CHF 50 vorzusehen. | Die Kantone engagieren sich gemeinsam in der Aufarbeitung internationaler Adoptionen in der Schweiz und einigen sich, gemeinsame Empfehlungen zu erarbeiten.",{"uuid":94,"period":95,"period_display":96,"title":97,"image_url":98,"content":99},"8e716b91-103f-456f-b6df-250092e2fc2e","Q3","Quartal 3","3. Quartal","https://ch-sodk.s3.amazonaws.com/media/report/2025/landscape_3.jpg","Die SODK erarbeitet einen Mitbericht für die KdK zum Europadossier: Die positiven volkswirtschaftlichen Auswirkungen des bilateralen Wegs sind weitgehend unbestritten. Die Zuwanderung hat aber starke sozialpolitische Implikationen. | Der neue Fokus Familienarmut auf der Webseite sammelt Porträts und beleuchtet Beiträge aus unterschiedlichen Perspektiven. Gleichzeitig nimmt die Gründung der neuen Fachkonferenz Familienpolitik konkrete Gestalt an. | Die neu gewählten Regierungsmitglieder aus der Ostschweiz Laura Bucher (SG) und Urs Martin (TG) nehmen zum ersten Mal an der Vorstandssitzung teil. | Die BeKo tauscht sich an ihrer Retraite schwergewichtig zum Thema Asyl aus und verabschiedet eine innovative Positionierung zur Cannabisregulierung.",{"uuid":101,"period":102,"period_display":103,"title":104,"image_url":105,"content":106},"65f428b2-8336-4d9c-8b75-74d2a71602c0","Q4","Quartal 4","4. Quartal","https://ch-sodk.s3.amazonaws.com/media/report/2025/landscape_4.jpg","Die SODK und das SEM bringen in Basel die Asylkoordinatorinnen und -koordinatoren zusammen. | Der dritte Inklusionsgipfel der SODK thematisiert die Einsamkeit und Isolation von Menschen mit Behinderungen. | Das Plenum beschliesst an ihrer Klausur im Kampf gegen häusliche Gewalt den Zugang zu Schutz- und Notunterkünften zu verbessern. | Die erste nationale Präventionskampagne gegen häusliche, sexualisierte und geschlechtsbezogene Gewalt startet. | Das nationale Armutsmonitoring, eine umfassende Analyse der Armutssituation in der Schweiz, erscheint | Bund, Kantone und Gemeinden verabschieden an der 1. nationalen Asylkonferenz die Asylstrategie 2027 mit dem Ziel, das Asylsystem effizienter auszugestalten und die Integration zu verbessern.",[108,113,118,123,128,133,138,143,147,151],{"title":109,"menu_title":110,"slug":111,"description":112},"Fachbereich Behindertenpolitik","Menschen mit Behinderungen","menschen-mit-behinderungen-2025","Die Konferenz lehnte den indirekten Gegenvorschlag zur Inklusionsinitiative ab und fordert ein Rahmengesetz und Reformen bei Behinderteneinrichtungen und der IV. 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Materielle Armut wirkt sich direkt auf die Entwicklung von Kindern aus. So kann sich Armut vererben. \nRund ein Drittel aller Sozialhilfebeziehenden in der Schweiz sind Kinder und Jugendliche. Der SODK ist es ein Anliegen, Wege aus dem Kreislauf der Armut zu eröffnen, um allen Kindern und Jugendli-chen in der Schweiz faire Startbedingungen und eine echte Perspektive für ihre Zukunft zu ermöglichen.\n\n### Fokusseite: Stimmen und Geschichten\nFamilienarmut sieht unterschiedlich aus. Mal sind es Familien mit Migrations- oder Fluchterfahrung, mal Alleinerziehende, mal Jugendliche, die erleben, dass ihre Teilhabe an Schule, Freizeit oder sozia-len Angeboten eingeschränkt ist. \nDiesen Geschichten gilt es Gehör zu schenken. Die zum Schwerpunktthema kreierte [Fokusseite Familienarmut](https://sodk.ch/de/fokus/ \"Fokusseite Familienarmut\") auf der SODK-Webseite zeigt unterschiedliche Perspektiven zum Thema, mittels Porträts, persönlichen Geschichten, Erfahrungsberichten und Beiträgen von Fachpersonen. \n\n![Die Porträts sind erstmals erschienen in «Das Magazin» Nr. 12/24 und sind Teil der Fokusseite.](https://ch-sodk.s3.amazonaws.com/media/uploads/editor/Portr%C3%A4ts_20260309105230416785.png \"Das Porträts sind erstmals erschienen in «Das Magazin», Ausgabe Nr. 12/24 und sind Teil der Fokusseite Familienarmut\")\n### Neuer Zuschlag für sozialhilfebeziehende Familien\nAls Schirmherrin der SKOS-Richtlinien beschloss die SODK im Mai 2025 zwei gewichtige Neuerungen, um die Situation von sozialhilfeabhängigen Familien etwas zu verbessern. \nDas Plenum der SODK hat vergangenen Mai beschlossen, dass die SKOS-Richtlinien künftig für Fa-milien einen Zuschlag von 50 Franken monatlich für jedes Kind vorsehen – bis zu einer Obergrenze von 200 Franken pro Familie. Dieses Geld soll den Familien etwas mehr Spielraum geben, beispiels-weise um Ausstellungen zu besuchen, Bücher zu kaufen oder Ausflüge zu unternehmen. Dahinter steht die Absicht, die Entwicklung von armutsbetroffenen Kindern zu fördern, was dazu beitragen dürfte, dass sie später wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen und sich aus der Armut befreien kön-nen.\nDarüber hinaus erteilte die SODK der SKOS den Auftrag zu prüfen, wie die situationsbedingten Leis-tungen (SIL) zu konkretisieren sind, sodass der Unterschied zwischen den Kantonen etwas reduziert werden kann. Diese Neuerungen werden schweizweit schätzungsweise Mehrkosten von rund 50 Millionen Franken verursachen.\n### Vertiefte Analyse der vorgelagerten Sozialleistungen zur Bekämpfung von (Familien)Armut\nEbenfalls im Mai 2025 hat die SODK Familienarmut als eines der prioritären Schwerpunktthemen der neuen Fachkonferenz für Familienpolitik definiert. Sie wird im Jahr 2026 ihre Arbeit aufnehmen und hat den Auftrag, die Analyse der vorgelagerten Sozialleistungen zu vertiefen und Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Zur Bekämpfung der Familienarmut braucht es gemeinsame Anstrengungen auf allen staatlichen Ebenen. Deshalb hat sich die SODK für die Weiterführung der Plattform gegen Armut eingesetzt.\n\n### Das neue Monitoring – Armut messen, sichtbar machen, handeln\nEnde November 2025 hat der Bund den ersten Bericht des Nationalen Armutsmonitorings verabschiedet. Akteure aller drei Staatsebenen, der Zivilgesellschaft und der Forschung waren bei der Erarbeitung des Berichts eingebunden. Erstmals liegt damit ein umfassendes, breit abgestütztes Referenzwerk vor, das aufzeigt, wie viele Menschen unter der Armutsgrenze leben und wie sich Armut über Zeit, Lebenslage und Lebensbereiche hinweg strukturiert. \nDas Monitoring liefert eine solide empirische Grundlage, nicht nur mit nüchternen Zahlen, sondern, ähnlich der Fokusseite Familienarmut, mit Erfahrungen und Stimmen jener, die Armut erleben.\nDas Armutsmonitoring untersucht nicht nur die aktuelle Entwicklung der Armut in der Schweiz, sondern zeigt auch den Forschungsstand, die verschiedenen verfügbaren Instrumente und deren Wirksamkeit sowie die Hauptakteure der Armutsbekämpfung auf, zu denen auch die SODK gehört. \nDiese Erkenntnisse aus dem Monitoring sind nicht nur eine Bestandesaufnahme, sondern Wegweiser. In den Kantonen werden Massnahmen diskutiert und weiterentwickelt, die Familien früh und wirksam entlasten: etwa der Ausbau niedrigschwelliger Beratungsangebote, der bessere Zugang zu bezahlbarer Kinderbetreuung oder koordinierte Unterstützungsstrukturen.\nDer Monitoringbericht bildet die Grundlage für die weiteren Diskussionen und der Erarbeitung der Nationale Armutsstrategie ab 2027, dies mit dem Ziel, Armut systematisch zu bekämpfen und soziale Sicherheit nachhaltig zu stärken.\n\n### Interview-Auszug mit Claudia Schwarz Farhat\n\n![Claudia Schwarz ist alleinerziehende Mutter von drei inzwischen fast erwachsenen Kindern. Sie lebte während längerer Zeit in materieller Armut und beschreibt, wie sich Armut auf Beziehungen und den Alltag auswirkt. ](https://ch-sodk.s3.amazonaws.com/media/uploads/editor/SODTALK%20TEASERBILD_20260316152721800354.jpg \"Claudia Schwarz ist alleinerziehende Mutter von drei inzwischen fast erwachsenen Kindern. Sie lebte während längerer Zeit in materieller Armut und beschreibt, wie sich Armut auf Beziehungen und den Alltag auswirkt. \")\n\n**Frau Schwarz, haben die Herausforderungen in Ihrer Familie zur materiellen Armut geführt?**\n\nJa, absolut. In meinem Fall ist es so, dass meine drei Kinder alle Einschränkungen und Beeinträchtigungen mitbringen. Eine solche Begleitung als Mutter braucht einfach Zeit.\n\n**Viele Betroffene können dadurch weniger arbeiten und auch weniger am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Wie haben sie das erlebt?**\n\nDas kann ich voll unterschreiben. Ich habe viel Zeit für die Pflege meiner Kinder gebraucht. Ich war auch immer die Ansprechperson für alle. Zusammen mit meinem damaligen Pensum von 60 %, war ich da voll beschäftigt. Ich konnte gar nicht mehr arbeiten, da alles so wahnsinnig viel Zeit brauchte. Doch mit einem Lohn von 60% kann man die Lebenskosten eigentlich gar nicht decken.\n**\nWenn man Armut als gesellschaftliches Phänomen betrachtet, was würden Sie Armutsbetroffenen in der Schweiz raten?**\n\nNiemals aufzugeben, versuchen, sich Hilfe zu holen. Ich hätte mir selber immer wieder gewünscht, dass man mich wirklich als individuelle Person sieht und mich in der Situation berät, in der ich bin. Teilweise hatte ich das Gefühl, ich bin eine Nummer im System. Aber ich hatte schon auch immer wahnsinnig viel Glück. Mein Arbeitgeber beispielsweise ermöglichte mir, noch eine Ausbildung zu machen (und im Homeoffice zu arbeiten). 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Erstmals liegt damit ein umfassendes, breit abgestütztes Referenzwerk vor, das aufzeigt, wie viele Menschen unter der Armutsgrenze leben und wie sich Armut über Zeit, Lebenslage und Lebensbereiche hinweg strukturiert.\nDas Monitoring liefert eine solide empirische Grundlage, nicht nur mit nüchternen Zahlen, sondern, ähnlich der Fokusseite Familienarmut, mit Erfahrungen und Stimmen jener, die Armut erleben.\nDas Armutsmonitoring untersucht nicht nur die aktuelle Entwicklung der Armut in der Schweiz, sondern zeigt auch den Forschungsstand, die verschiedenen verfügbaren Instrumente und deren Wirksamkeit sowie die Hauptakteure der Armutsbekämpfung auf, zu denen auch die SODK gehört.\nDiese Erkenntnisse aus dem Monitoring sind nicht nur eine Bestandesaufnahme, sondern Wegweiser. In den Kantonen werden Massnahmen diskutiert und weiterentwickelt, die Familien früh und wirksam entlasten: etwa der Ausbau niedrigschwelliger Beratungsangebote, der bessere Zugang zu bezahlbarer Kinderbetreuung oder koordinierte Unterstützungsstrukturen.\nDer Monitoringbericht bildet die Grundlage für die weiteren Diskussionen und der Erarbeitung der Nationale Armutsstrategie ab 2027, dies mit dem Ziel, Armut systematisch zu bekämpfen und soziale Sicherheit nachhaltig zu stärken.",{"type":234,"tag":246,"props":312,"children":314},{"id":313},"interview-auszug-mit-claudia-schwarz-farhat",[315],{"type":239,"value":316},"Interview-Auszug mit Claudia Schwarz Farhat",{"type":234,"tag":235,"props":318,"children":319},{},[320],{"type":234,"tag":272,"props":321,"children":324},{"alt":322,"src":323,"title":322},"Claudia Schwarz ist alleinerziehende Mutter von drei inzwischen fast erwachsenen Kindern. Sie lebte während längerer Zeit in materieller Armut und beschreibt, wie sich Armut auf Beziehungen und den Alltag auswirkt. ","https://ch-sodk.s3.amazonaws.com/media/uploads/editor/SODTALK%20TEASERBILD_20260316152721800354.jpg",[],{"type":234,"tag":235,"props":326,"children":327},{},[328],{"type":234,"tag":329,"props":330,"children":331},"strong",{},[332],{"type":239,"value":333},"Frau Schwarz, haben die Herausforderungen in Ihrer Familie zur materiellen Armut geführt?",{"type":234,"tag":235,"props":335,"children":336},{},[337],{"type":239,"value":338},"Ja, absolut. In meinem Fall ist es so, dass meine drei Kinder alle Einschränkungen und Beeinträchtigungen mitbringen. Eine solche Begleitung als Mutter braucht einfach Zeit.",{"type":234,"tag":235,"props":340,"children":341},{},[342],{"type":234,"tag":329,"props":343,"children":344},{},[345],{"type":239,"value":346},"Viele Betroffene können dadurch weniger arbeiten und auch weniger am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Wie haben sie das erlebt?",{"type":234,"tag":235,"props":348,"children":349},{},[350],{"type":239,"value":351},"Das kann ich voll unterschreiben. Ich habe viel Zeit für die Pflege meiner Kinder gebraucht. Ich war auch immer die Ansprechperson für alle. Zusammen mit meinem damaligen Pensum von 60 %, war ich da voll beschäftigt. Ich konnte gar nicht mehr arbeiten, da alles so wahnsinnig viel Zeit brauchte. Doch mit einem Lohn von 60% kann man die Lebenskosten eigentlich gar nicht decken.\n**\nWenn man Armut als gesellschaftliches Phänomen betrachtet, was würden Sie Armutsbetroffenen in der Schweiz raten?**",{"type":234,"tag":235,"props":353,"children":354},{},[355],{"type":239,"value":356},"Niemals aufzugeben, versuchen, sich Hilfe zu holen. Ich hätte mir selber immer wieder gewünscht, dass man mich wirklich als individuelle Person sieht und mich in der Situation berät, in der ich bin. Teilweise hatte ich das Gefühl, ich bin eine Nummer im System. Aber ich hatte schon auch immer wahnsinnig viel Glück. Mein Arbeitgeber beispielsweise ermöglichte mir, noch eine Ausbildung zu machen (und im Homeoffice zu arbeiten). Damit konnte ich meine Situation langsam verbessern.",{"type":234,"tag":235,"props":358,"children":359},{},[360,362,369],{"type":239,"value":361},"Das ganze Interview finden Sie ",{"type":234,"tag":258,"props":363,"children":367},{"href":364,"rel":365,"title":366},"https://sodk.ch/de/fokus/interview-claudia-schwarz/",[262],"hier",[368],{"type":239,"value":366},{"type":239,"value":370},".",{"title":21,"searchDepth":372,"depth":372,"links":373},2,[374,376,377,378,379],{"id":248,"depth":375,"text":251},3,{"id":280,"depth":375,"text":283},{"id":291,"depth":375,"text":294},{"id":302,"depth":375,"text":305},{"id":313,"depth":375,"text":316},1779547633800]